
Alexandra Nolde
Liebherr-Components AG
5400 Baden
Schweiz
+41 562 9643-26
Pressemitteilungen | 26.05.2026
Für ein Trinkwasserprojekt nahe Zürich setzt die STRABAG AG auf einen mobilen, batteriebasierten Energiespeicher von Liebherr. Der LPO 100 ersetzt Dieselaggregate, reduziert Emissionen und sorgt für hohe Planungssicherheit auf der Baustelle.
Nussbaumen (Schweiz) 26. Mai 2026 – Beim Ausbau eines Trinkwasserreservoirs in einem Waldgebiet nahe des Zürichsees versorgte der Liebherr LPO 100 Krane und Baustellentechnik trotz stark eingeschränktem Netzanschluss zuverlässig mit Strom. Das batteriebasierte System ermöglichte einen leisen, lokal emissionsfreien Betrieb – ohne zusätzlichen Netzausbau – und unterstützte die schrittweise Rekonstruktion von über 100 Jahre alten Reservoiranlagen unter strengen Hygiene und Qualitätsanforderungen.
Vor Ort stand lediglich ein temporärer Baustromanschluss mit CEE 16 A und 11 kW Leistung zur Verfügung. Der Liebherr LPO 100 überbrückte die Lücke zwischen geringer Netzeinspeisung und hohem Leistungsbedarf. Kontinuierlich über das Netz geladen, versorgte der Energiespeicher Krane und Baustellentechnik zuverlässig mit bis zu 110 kVA Spitzenleistung. Ein Dieselaggregat war während der gesamten Bauphase nicht erforderlich. Über mehr als fünf Monate ermöglichte der LPO 100 einen stabilen und leisen Baustellenbetrieb, inklusive Betonierleistungen von bis zu 150 m³ pro Tag.
«Den Energiespeicher kannten wir bereits von anderen Baustellen. Bei diesem Bauprojekt war er entscheidend, weil wir mit einem CEE 16 A Anschluss auskommen mussten und gleichzeitig enge Betonierfenster sowie den Kranbetrieb absichern wollten. So entfallen Diesellieferungen und der laufende Aggregatbetrieb – das reduziert Logistikaufwand und macht die Abläufe deutlich planbarer», sagt Beat Spörndli, Bauführer bei STRABAG AG.
Dank niedriger Geräuschentwicklung eignete sich die batteriebasierte Lösung ideal für das sensible Waldgebiet. Der Wegfall von Dieseltransporten und der reduzierte Wartungsaufwand entlasteten die Baustellenlogistik zusätzlich. Während ein Dieselaggregat dauerhaft läuft, stellt der LPO 100 nur die tatsächlich benötigte Energie bereit – ein klarer Effizienzvorteil.
Auch wirtschaftlich überzeugt die Lösung: Im Vergleich zu einem konventionellen 70 kVA Dieselaggregat sparte STRABAG innerhalb von fünf Monaten rund 10.000 Liter Diesel, etwa 17.700 CHF Treibstoffkosten und rund 27 Tonnen CO₂. Dies entspricht in etwa den Emissionen von 10 bis 12 Transatlantikflügen pro Person in der Economy Class.
Das Projekt in Rüschlikon zeigt, wie der Liebherr LPO 100 eine leise, emissionsfreie und zuverlässige Energieversorgung für Baustellen mit schwachen Netzanschlüssen ermöglicht – ganz ohne Dieselaggregate oder temporären Netzausbau.

Alexandra Nolde
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