
Ralf Meier
Liebherr-Werk Nenzing GmbH
6710 Nenzing
Österreich
+43 690 500 44704
Pressemitteilungen | 02.07.2026
Umweltfreundlichere Verfahren, die bei der Baugrundverbesserung den Lärm reduzieren, vibrationsarmer sind oder den Transport optimieren, gewinnen am Markt immer mehr an Bedeutung. Mit dem Fräsmischer LMC 80 präsentiert Liebherr eine solche Lösung zum Bodenmischen. Für die Anwendung werden die etablierten Ramm- und Bohrgeräte LRB 23 oder LRB 355 als Träger des LMC 80 eingesetzt. Dieses Gesamtpaket von Liebherr ist perfekt aufeinander abgestimmt und bietet für Kunden alle Komponenten aus einer Hand.
Der Fräsmischer LMC 80 kann für alle mischbaren Böden eingesetzt werden, um tragende oder dichtende Elemente zur Baugrundverbesserung zu erstellen. Die vier Fräsräder werden durch ein maximales Drehmoment von zweimal 80 Kilonewtonmeter angetrieben und erreichen je nach Boden eine maximale Drehzahl von 30 Umdrehungen pro Minute.
Liebherr bietet für die Anwendung sowohl den Fräsmischer LMC 80 als auch die Trägergeräte an: Das kompakte Ramm- und Bohrgerät LRB 23 kann mit Verlängerungsgestänge Bodenmischelemente bis zu einer Tiefe von 36 Metern herstellen, das größere LRB 355 bis zu 40 Metern. In beiden Ausführungen können Lamellen mit einem Querschnitt von 2.800 mal 500 bis 1.000 Millimeter umgesetzt werden – je nach Baustellenanforderungen und Bodenbeschaffenheit. Für den flexiblen Einsatz kann der LMC 80 um 135 Grad in der Mischachse geschwenkt werden, ohne den Mäkler zu bewegen. Die Steuerung des Fräsmischers ist dabei in das gewohnte Bedienkonzept des Trägergerätes integriert.
Die Vertikalitätsmessung zeigt dem Bedienenden am Betriebsmonitor in Echtzeit an, wenn das Mischelement in der Vertikalität abweicht und unterstützt so bei der Umsetzung mit höchster Präzision. Durch das Positionierungssystem LIPOS können Anwender dank modernster Satellitentechnologien den LMC 80 punktgenau im Baufeld ausrichten. Die digitale Lösung für den Spezialtiefbau MyJobsite ermöglicht, relevante Prozess-, Maschinen-, Baustellen- und Positionsdaten zu erfassen, darzustellen, zu analysieren, zu verwalten und auszuwerten.
Der LMC 80 wird im liegenden Zustand an das Trägergerät montiert, was Zeit spart und besonders sicher ist, da keine Arbeiten in der Höhe ausgeführt werden müssen. Die Vorschubwinde des Trägergerätes hebt die Mischeinheit dann in die Arbeitsposition.
Um das LRB 23 oder LRB 355 für Ramm- oder Bohranwendungen umzurüsten, muss lediglich das Mischwerkzeug durch Bohrantrieb, Hammer oder Rüttler ersetzt werden. Für Kunden hat das den Nutzen, dass sie mit nur einem Trägergerät alle gängigen Anwendungen im Spezialtiefbau umsetzen können und von den Allrounder-Qualitäten der LRB-Serie profitieren.
Fräsmischen mit dem LMC 80 hat aus wirtschaftlicher umweltfreundlicher Sicht weitere Vorteile gegenüber anderen Anwendungen zur Baugrundverbesserung: Es müssen nur wenige Baustoffe angeliefert und kein Aushub abtransportiert werden, weil nur vorhandenes Bodenmaterial mit Bindemittel-Suspension vermischt wird. Liebherr hat sein Portfolio um den Fräsmischer LMC 80 erweitert, um einen wertvollen Beitrag zu umweltverträglicheren Lösungen zu leisten und entsprechend den Marktanforderungen, lärmreduzierte und vibrationsarme Verfahren anzubieten. Das Modell wurde im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Liebherr-Werk Nenzing GmbH im Juni 2026 vorgestellt und ist ab sofort verfügbar.

Ralf Meier
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Gregor Grießer
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