07.07.2014 Raupenkran LR 11000 bewährt sich im Ersteinsatz

Zum Aufrichten und Nachführen der Kolonne war an deren Fußende ein Raupenkran LR 1750 eingesetzt.

Zum Aufrichten und Nachführen der Kolonne war an deren Fußende ein Raupenkran LR 1750 eingesetzt.

Erstmals war ein Liebherr-Raupenkran vom Typ LR 11000 im Einsatz. Eines der ersten Geräte des neuen 1000-Tonnen-Krans ging in die Petrom-Raffinerie bei Plojesti, unweit der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Im Zuge der Modernisierung des Werkes mussten mehrere Kolonnen in die bestehende Anlage eingehoben werden. Der größte der mächtigen Stahlzylinder hatte eine Länge von 58 Metern, vier Meter Durchmesser und ein Gewicht von 335 Tonnen. Für die Spezialisten des Schwerlastunternehmens Felbermayr aus Österreich ein kniffliger Auftrag, da bei laufendem Betrieb der Anlage und unter äußerst beengten Verhältnissen gearbeitet werden musste.

Fast am Ziel: die 338 Tonnen schwere Kolonne am Platz der Montage

Fast am Ziel: die 338 Tonnen schwere Kolonne am Platz der Montage

Bestehende Anlagenteile begrenzten massiv den Einsatzradius des LR 11000. Hauptsächlich Rohrbrücken und Tanks machten Kranfahrer Stephan Kraus und seinem Team schwer zu schaffen. Eine Arbeitsfläche von nur etwa 35 mal 35 Meter stand dem Kran zur Verfügung. Auch die Montage des Gittermast-Auslegers samt Wippspitze gestaltete sich äußerst beschwerlich. Eine schmale, nur etwa fünf Meter breite Gasse musste hierfür ausreichen.

Felbermayrs Projektplaner Klaus Ruhland zeigte sich begeistert vom neuen Raupenkran. "Hubleistung, Handling, Aufbau - ich kann da nur das Beste sagen. Da hat Liebherr wirklich einen super Kran gebaut!"