Getriebe werden bei Liebherr seit jeher anwendungsspezifisch ausgelegt. Im Lauf der Zeit ist eine Vielzahl an Antriebsvarianten entstanden, beispielsweise spezielle Antriebe für Bohrgeräte, für stationäre Betonmischanlagen, Kettenantriebe und weitere Bauformen.
Sondergetriebe ergeben sich aus der Vielzahl an möglichen Kombinationen von Planeten-, Stirnrad- und Winkelstufen. Anzahl und Größe der antreibenden Elektro- oder Hydraulikmotoren sind variabel und richten sich meist nach wirtschaftlichen Kriterien. Der Getriebeabtrieb kann sowohl über das Innenrad als auch ein Abtriebsritzel, eine Abtriebswelle, eine Welle-Flansch-Verbindung oder andere konstruktive Sonderlösungen erfolgen. Auch mehrere Abtriebe sind möglich, ein Beispiel dafür ist das Wirblergetriebe.
Je nach Anwendung und Anforderung kann das Getriebe als eigenständige Einheit ausgeführt oder vollständig in die Anschlusskonstruktion integriert werden. Die Bauteile der Anschlusskonstruktion können unter Umständen auch Lieferbestandteil sein, wie etwa beim Bohrantrieb.